08.08.2016
Sing street
Filmzettel – Nummer 1161
Regie: John Carney; Kamera: Yaron Orbach; Musik: The Clash, The Cure, Spandau Ballet, Duran Duran, u.v.a.m.; Darsteller: Ferdia Walsh-Peelo (Conor), Luca Boynton (Raphina), Aidan Gillen (Robert), Maria Doyle Kennedy (Penny), Jack Reynor (Brendan); Länge: 106 min; Spielfilm; Irland 2016

Inhalt

Dublin in den 80er Jahren. Inmitten von grauen Straßen und an einer katholischen Schule wächst der 15jährige Conor heran. Als Außenseiter gebrandmarkt, flüchtet er in die Welt des Pop und träumt von der schönen Raphina. Eines Tages nimmt er all seinen Mut zusammen, spricht sie an und fragt, ob sie in einem Musikvideo mitspielen möchte. Überraschenderweise sagt sie zu und nun hat Conor ein Problem, denn er hat noch keine Band. Kurzentschlossen trommelt er ein paar Schulfreunde zusammen und beginnt Songs zu schreiben. Und dann kommt der erste Auftritt auf dem Schulfest. Inspiriert von den Mitte der 80er Jahre gerade in Mode kommenden Musikvideos, fühlt sich Conor berufen, in die Fußstapfen von Bands wie Duran Duran, The Cure, The Clash oder Spandau Ballet zu treten.

Kommentar

Nach "Once" und "Can a song save your life ?" beschwört Regisseur John Carney erneut die Kraft der Musik. Dabei kehrt er zurück zu seinen irischen Wurzeln, was typischen britischen Sozialrealismus erzeugt und jede Menge höchst unterhaltsame Nostalgie. So drehen Conor und seine Bandkollegen in ausgewaschenen Jeans, Leder-Blousons, hochtoupierten Haaren und dramatisch geschminkten Augen ihre ersten Videos, amateurhaft zwar, doch getragen vom Glauben an die eigene Qualität. Die beliebten Hits der Eighties dürfen dabei natürlich nicht fehlen.