16.05.2016
Eddie the Eagle - alles ist möglich
Filmzettel – Nummer 1149
Regie: Dexter Fletcher; Kamera: George Richmond; Musik: Matthew Margeson; Darsteller: Taron Egerton (Eddie "The Eagle" Edwards), Hugh Jackman (Bronson Peary), Christopher Walken (Waren Sharp), Keith Allen (Terry Edwards), Jim Broadbent (Kommentator), Iris Berben (Petra)); Länge: 105 min; Spielfilm; Großbritannien 2016

Inhalt

Der ungebildete, englische Arbeiterjunge Eddie hat große Ziele. Obwohl er als Kind gehbehindert war, außerdem stark kurzsichtig, träumt er davon, einmal an den Olympischen Spielen teilzunehmen. Nachdem er sich erfolglos in verschiedenen Sportarten versucht hat, wird sein Interesse für das Skispringen geweckt, dem er sich trotz mangelnder Erfahrung immer intensiver widmet. Dabei nimmt er auch an einigen internationalen Wettbewerben teil, bei denen er das Ex-Ski-Ass Bronson Peary kennenlernt. Dieser nimmt den Anfänger unter seine Fittiche und unter seiner Anleitung gelingt es Eddie schließlich - trotz seines fehlendes Talentes - an den Winterspielen 1988 in Calgary teilzunehmen, als einziger Brite.

Kommentar

Die verrücktesten Geschichten schreibt das Leben bekanntlich selber, und so verhält es sich auch mit derjenigen von Eddie "The Eagle". Denn kaum jemand war für eine Sportlerkarriere weniger geeignet als dieser Underdog. "Alles ist möglich" ist eine Fabel über Inspiration, Sportsgeist und das Festhalten an kühnen Zielen. Da es sich um ein deutsch-britische Koproduktion mit überschaubarem Budget gehandelt hat, werden die wintersportlichen Szenen zum großen Teil in Garmisch-Partenkirchen gedreht. Dort erteilt Iris Berben als bayerische Gastwirtin Petra dem linkischen Eddie ganz kostenlos mütterliche Ratschläge. An der Seite von "X-Man" Hugh Jackman macht sich La Berben dabei äußerst fotogen. Insgesamt gesehen steht der Film in der besten Tradition des britischen Kinos: er ist witzig, gefühlvoll, engagiert und er brilliert durch scharfzüngige Dialoge.